Würselen: Förderung für private Immobilien läuft weiter

Würselen bezuschusst bis Ende 2027 die Aufwertung privater Fassaden, Dächer und Außenflächen im Innenstadtbereich mit bis zu 15.000 Euro je Grundstück.
Die Stadt Würselen fördert weiterhin die Aufwertung privater Immobilien im Innenstadtbereich. Das teilte die Kommune in einer Meldung vom 4. September 2026 mit. Demnach können Eigentümerinnen und Eigentümer im festgelegten Innenstadtgebiet Zuschüsse für Sanierungs- und Begrünungsmaßnahmen an ihren Gebäuden beantragen.
Die Förderung deckt 50 Prozent der förderfähigen Kosten ab, begrenzt auf maximal 64 Euro je Quadratmeter hergerichteter Fläche. Je Grundstück ist ein Zuschuss von höchstens 15.000 Euro möglich. Der Förderzeitraum läuft laut Stadt bis zum 31. Dezember 2027.
Gefördert werden unter anderem Fassaden- und Dachsanierungen, Begrünungsmaßnahmen sowie die Aufwertung von Außenbereichen. Die Stadt nennt zusätzlich Gründächer und die Entsiegelung von Flächen als förderfähige Maßnahmen. Voraussetzung ist, dass sich die Immobilie im offiziell definierten Innenstadtbereich befindet.
Projektideen können bei der Stadt Würselen oder direkt beim Quartiersmanagement eingereicht werden, das den weiteren Prozess begleitet. Die Stadt ordnet das Programm dem Integrierten Handlungskonzept Innenstadt sowie der Städtebauförderung zu, in deren Rahmen private Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen ausdrücklich förderfähig sind. Für das Fassadenprogramm hat die Stadt in ihrer Kommunikation eine Summe von 188.300 Euro für Bürgerinnen und Bürger im Innenstadtbereich genannt.
Was heisst das fuer Vermieter?
Private Vermieter mit Objekten im Würselener Innenstadtgebiet können die Zuschüsse für Fassaden-, Dach- und Außenanlagensanierungen sowie Begrünungsmaßnahmen nutzen. Wegen der Deckelung auf 64 Euro pro Quadratmeter und 15.000 Euro pro Grundstück federt das Programm größere Sanierungen nur anteilig ab. Wer nicht im festgelegten Innenstadtbereich liegt, kann die Förderung nicht in Anspruch nehmen. Interessierte Eigentümer sollten sich frühzeitig an das Quartiersmanagement wenden, da die Laufzeit bis Ende 2027 begrenzt ist.
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