VALUE-Marktdaten Q3 2026: Kaufpreise stagnieren, Mieten steigen

Die Kaufpreise für Wohnimmobilien bewegen sich im dritten Quartal 2026 bundesweit kaum, die Angebotsmieten steigen weiter – regional und nach Segment gehen die Entwicklungen auseinander.
Die Kaufpreise für Wohnimmobilien in Deutschland haben sich im dritten Quartal 2026 bundesweit kaum verändert. Die Angebotsmieten legen dagegen weiter zu. Das geht aus den aktuellen VALUE-Marktdaten hervor.
Der Markt entwickelt sich damit zunehmend uneinheitlich. Die Unterschiede zeigen sich nicht nur zwischen Kauf und Miete, sondern auch zwischen den Regionen und den einzelnen Immobiliensegmenten.
Zum Transaktionsvolumen liegt nach drei Quartalen ein Zwischenstand vor: Es bleibt nur knapp unter dem Vorjahreswert. Einen deutlichen Einbruch gibt es demnach nicht.
Die Meldung stützt sich auf die Veröffentlichung der VALUE-Marktdaten. Detaillierte Werte für einzelne Städte oder Segmente sind im frei zugänglichen Teil nicht enthalten.
Was heißt das für Vermieter?
Ein bundesweiter Durchschnitt sagt über das einzelne Objekt wenig aus. Wer kaufen oder verkaufen will, sollte die Preisentwicklung am konkreten Standort und im jeweiligen Segment prüfen. Steigende Angebotsmieten stützen die Erträge, spiegeln aber nicht automatisch die Bestandsmieten wider. Bei Kaufentscheidungen wird die Standortwahl damit wichtiger als die Frage, ob der Gesamtmarkt steigt oder fällt.
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