Hertzallee Nord: Rahmenvertrag für Berliner Quartier unterzeichnet

Projekt Berlin Hertzallee (Reiß & Co.) und die Berliner Senatsverwaltung haben einen städtebaulichen Rahmenvertrag für das Quartier Hertzallee Nord unterzeichnet.
Die Projekt Berlin Hertzallee (Reiß & Co.) und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen haben einen städtebaulichen Rahmenvertrag zur Weiterentwicklung des Quartiers Hertzallee Nord unterzeichnet. Das teilten die Beteiligten mit.
Die Vereinbarung folgt auf eine zuvor geschlossene Absichtserklärung. Mit dem Rahmenvertrag wird aus der Absichtsbekundung eine verbindlichere Grundlage für die weitere Quartiersentwicklung im Berliner Stadtgebiet.
Was ein städtebaulicher Rahmenvertrag regelt
Städtebauliche Rahmenverträge legen zwischen Stadt und Projektentwickler fest, wie ein größeres Areal entwickelt werden soll. Sie gehen der eigentlichen Bauleitplanung voraus und binden den Entwickler an Vorgaben, etwa zu Nutzungen, Infrastruktur oder Beiträgen zur Erschließung. Konkrete Angaben zu Geschossflächen, Wohnungszahlen oder einem Zeitplan nennt die vorliegende Meldung nicht.
Was heißt das für Vermieter?
Für private Vermieter und Investoren hat die Meldung vor allem Signalwirkung: In Berlin laufen weitere Quartiersentwicklungen auf Basis verbindlicher Vereinbarungen zwischen Senat und Projektentwicklern an. Neue Wohn- oder Gewerbeflächen entstehen dort jedoch erst nach den nächsten Planungsschritten. Wer Neubau- und Quartiersprojekte in der Hauptstadt beobachtet, sollte die Hertzallee Nord als Entwicklungsstandort im Blick behalten.
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