Hauspreise in Hamburg: Diese Stadtteile sind am günstigsten

Redaktion2 min read21.09.2026, 00:00vor 10 Stunden
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Hauspreise in Hamburg: Diese Stadtteile sind am günstigsten

Neue Marktdaten zeigen, wie stark die Hauspreise in Hamburg je nach Stadtteil auseinanderklaffen.

Für Einfamilienhäuser in Hamburg klaffen die Quadratmeterpreise je nach Stadtteil um mehrere Tausend Euro auseinander. Das zeigen aktuelle Marktdaten, über die das Hamburger Abendblatt berichtet. Am günstigsten kommt aktuell Neuenfelde weg mit 2.953 Euro pro Quadratmeter, gefolgt vom Kleinen Grasbrook mit 3.138 Euro. Am oberen Ende liegt Harvestehude mit 11.416 Euro pro Quadratmeter – fast das Vierfache.

Auch Harburg und Wilhelmsburg zählen mit rund 4.000 beziehungsweise ab etwa 3.000 Euro pro Quadratmeter zu den günstigeren Lagen der Stadt. Im September 2026 lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Einfamilienhäuser in Hamburg bei 5.450 Euro. Dieser Wert verdeckt allerdings die enorme Spannbreite bei den Hauspreisen Hamburg zwischen den einzelnen Stadtteilen.

Ein Blick auf Bestandswohnungen bestätigt das Bild: Laut dem LBS-Immobilienmarktatlas 2026 kostet eine 80-Quadratmeter-Wohnung in Hamburg je nach Lage zwischen rund 245.000 Euro und knapp 1 Million Euro. Der Hamburger Wohnimmobilienmarkt zeigt sich damit 2026 insgesamt stabil bis leicht steigend, ohne dass sich an der starken Lageabhängigkeit der Hauspreise in Hamburg etwas ändert.

Was heißt das für Vermieter?

Wer in Hamburg kauft oder vermietet, sollte den stadtweiten Durchschnittspreis ignorieren und stattdessen die Zahlen für den konkreten Stadtteil prüfen. Niedrigere Einstiegspreise bei den Hauspreisen Hamburg in Lagen wie Neuenfelde, Wilhelmsburg oder dem Kleinen Grasbrook können die Bruttomietrendite stützen, während Objektzustand und Mikrolage den tatsächlichen Marktwert stärker prägen als jede Durchschnittszahl. Für Mieterhöhungen bleibt die ortsübliche Vergleichsmiete nach dem Mietspiegel maßgeblich, die Kappungsgrenze liegt regulär bei 20 Prozent innerhalb von drei Jahren, in angespannten Lagen kann sie per Landesverordnung auf 15 Prozent sinken. Wer in Milieuschutzgebieten kauft oder modernisiert, sollte vorab prüfen, ob zusätzliche städtebauliche Vorgaben greifen.