Hamburg: 7,5 Millionen Euro für teuerstes Wohnhaus gezahlt

Der Makler Dahler meldet für Hamburg im ersten Halbjahr einen Spitzenpreis von 7,5 Millionen Euro für ein Wohnhaus in Eppendorf.
Für ein Wohnhaus in Hamburg-Eppendorf sind im ersten Halbjahr 7,5 Millionen Euro gezahlt worden. Das geht aus der Halbjahres-Auswertung des Maklers Dahler hervor, über die Radio Hamburg berichtet. Es ist der höchste Preis, der in diesem Zeitraum für ein Wohnhaus in der Hansestadt erzielt wurde.
Auch die teuerste verkaufte Eigentumswohnung liegt in Eppendorf: Für sie wurden rund 6,9 Millionen Euro bezahlt. Beide Spitzenobjekte konzentrieren sich damit auf denselben Stadtteil, der zu den gefragtesten Wohnlagen Hamburgs zählt.
Preise im Luxussegment rückläufig
Trotz der Millionentransaktion zeigt der Bericht eine Abkühlung im oberen Preissegment. Die Kaufpreise für Luxuswohnungen sanken im Schnitt um 3 Prozent. Der Durchschnittspreis rutschte erstmals seit 2020 unter die Marke von 12.400 Euro je Quadratmeter.
Auch die Nachfrage nach Luxuswohnungen ging laut Dahler zurück. Zum Vergleich: Das teuerste Wohnhaus des Vorjahres kostete rund 6 Millionen Euro mehr als das aktuelle Spitzenobjekt in Eppendorf – ein deutlicher Unterschied, auch wenn der Markt insgesamt nicht eingebrochen ist.
Was heißt das für Vermieter?
Hamburg bleibt bei Spitzenobjekten ein Millionenmarkt, doch selbst im Luxussegment sinken Preise und Nachfrage spürbar. Wer eine höherwertige Immobilie besitzt und einen Verkauf plant, sollte Preisvorstellungen und Renditeerwartungen an diese Entwicklung anpassen. Steuerlich bleibt die 10-Jahres-Frist aus § 23 EStG entscheidend: Liegen Kauf und Verkauf laut notariellem Vertrag mehr als zehn Jahre auseinander, ist der Gewinn in der Regel steuerfrei. Bei selbst genutzten Objekten greift die Steuerfreiheit auch früher, wenn die Immobilie im Verkaufsjahr und den beiden Jahren davor zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurde.
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