Deutsche Hypo: Keine Gründe für fallende Zinsen

Frank Schrader von der Deutschen Hypo/Nord LB sieht keinen Anlass für sinkende Zinsen und verweist auf die Schwankungen als größtes Hindernis für Transaktionen.
Frank Schrader, Leiter der Immobilienfinanzierung der Deutschen Hypo/Nord LB, sieht aktuell keinen Grund für fallende Zinsen. Das berichtet die Immobilien Zeitung in ihrer Ausgabe vom 7. Oktober 2026.
Das eigentliche Problem liegt nach Schraders Einschätzung nicht in der Höhe der Zinsen für die Immobilienfinanzierung. Entscheidend sei ihre Volatilität. Schwankende Konditionen erschwerten es den Marktteilnehmern, Vorhaben zu kalkulieren und Entscheidungen zu treffen.
Laut dem Bericht scheitern deshalb weiterhin viele mögliche Transaktionen. Schrader verantwortet als Global Head die Immobilienfinanzierung der Deutschen Hypo/Nord LB und sieht damit viele Finanzierungsanfragen. Aus seiner Sicht gibt es für eine Zinswende nach unten keine tragfähigen Gründe.
Dennoch mehren sich nach seiner Beobachtung die Anzeichen für eine Besserung am Markt. Weitere Details zu seinen Einschätzungen sind nur im Volltext der Immobilien Zeitung hinter der Bezahlschranke abrufbar.
Was heißt das für Vermieter?
Wer eine Anschluss- oder Neufinanzierung plant, sollte nicht auf sinkende Zinsen setzen. Die Einschätzung eines großen Immobilienfinanzierers spricht dafür, bei den Zinsen für die Immobilienfinanzierung mit einem stabilen bis schwankenden Niveau zu rechnen. Planbarkeit gewinnt dadurch an Gewicht: Wer Zinsbindung und Tilgung früh festlegt, ist weniger von kurzfristigen Ausschlägen abhängig. Die Kalkulation sollte auch bei höheren Konditionen noch tragen.
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