BVG-Ticketpreise steigen laut Bericht ab Januar 2027 leicht

Berliner Zeitung berichtet über geplante Preisanpassungen bei BVG und S-Bahn ab Januar 2027 im Berliner Nahverkehr.
Die BVG-Ticketpreise sollen laut einem Bericht der Berliner Zeitung vom 8. September 2026 ab Januar 2027 leicht steigen. Der Einzelfahrschein Berlin AB bliebe demnach bei 4,00 Euro, während andere Tarife im VBB-Verbundnetz moderat teurer werden sollen.
Konkret nennt der Bericht für Berlin ABC einen Anstieg von 5,00 auf 5,20 Euro. Die 24-Stunden-Karte Berlin AB soll von 11,20 auf 11,50 Euro steigen. Neu im Gespräch sind zudem eine Sammelkarte Berlin AB für 13,20 Euro sowie ein übertragbares Ticket für 117,20 Euro.
Damit läge die Erhöhung bei den meisten genannten Tarifen im Bereich von wenigen Prozent gegenüber dem aktuellen Preisniveau. Zum Vergleich: Die derzeit gültige VBB-Tarifbroschüre, die seit 11. August 2026 gilt, weist für die Monatskarte 113,00 Euro und für die Kurzstrecke 2,80 Euro aus.
Offiziell bestätigt sind die 2027er Preise bislang nicht. Weder BVG noch S-Bahn Berlin oder der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) haben die im Bericht genannten Zahlen auf ihren Seiten als gültig veröffentlicht. Der maßgebliche Tarifraum für Berlin und Brandenburg bleibt der gemeinsame VBB-Verbundtarif, eine förmliche Ankündigung des Inkrafttretens zum Jahreswechsel steht noch aus.
Was heisst das fuer Vermieter?
Für die klassische Betriebskostenabrechnung privater Wohnraummiete spielen BVG-Tickets keine Rolle, da sie kein Standard-Betriebskostenposten sind. Relevant wird die Preisanpassung vor allem dort, wo Mietverträge oder gewerbliche Mietverhältnisse Mobilitätsbudgets, Jobtickets oder Shuttle-Pauschalen enthalten, die an den VBB-Tarif gekoppelt sind. Bei solchen Zusatzleistungen sollten Vermieter prüfen, ob eine dynamische Preisbindung im Vertrag vorgesehen ist, bevor die 2027er Tarife offiziell greifen.
More News

Pflichtversicherung gegen Elementarschäden: Eckpunkte liegen vor
23.10.2026
GModG kippt 65-Prozent-Regel: Vermieter tragen Gaskosten mit
23.10.2026
IW-Wohnindex: Bestandswohnungen verteuern sich am stärksten
23.10.2026
Pfandbriefbanken: Vergesellschaftung verteuert Immobilienkredite
23.10.2026
Mannheim verlängert Zweckentfremdungsverbot bis 2031
22.10.2026